01 Nov

Vitamin D – der Schlüssel für unsere Gesundheit

70 – 90 % der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz leiden an Vitamin D-Mangel und wissen nicht, dass dieser zu Krebs und einer Vielzahl anderer Erkrankungen führen kann.

Vitamin D ist kein klassisches Vitamin, denn der Körper kann es im Gegensatz zu anderen Vitaminen in der Haut selber herstellen, vorausgesetzt er bekommt genügend Sonnenlicht. Nur ein kleinerer Teil wird über die Ernährung aufgenommen.

Vitamin D wurde bisher total unterschätzt. Inzwischen erkennen jedoch immer mehr Wissenschaftler, dass das Leben erst bei einer reichlichen Vitamin D-Versorgung rund läuft und ein Mangel daran zu ernsten Erkrankungen führen kann.

Vitamin D hat viele Aufgaben:

– Aufbau von Knochen und Zähnen

– Aufnahme von Calcium im Darm

– Reduzierung von Entzündungen im Körper

– intaktes Immunsystem

– hormonelles Gleichgewicht

– innere Ruhe und guter Schlaf

– Bewältigung von Stress

– Lebensfreude und Aufmerksamkeit

 

Warum haben viele von uns einen Mangel?

Hauptsächlich ist ein Vitamin D-Mangel mit unserem modernen Lebensstil verbunden. Wer einen Beruf in geschlossenen Räumen ausübt, bekommt zu wenig Vitamin D, auch während der Sommermonate. Sonnencreme blockiert die Entstehung von Vitamin D in der Haut um 95 %. Hier reicht bereits ein Sonnenschutzfaktor 8. Über die Nahrung findet meist eine unzureichende Aufnahme statt. Vitamin D findet man v.a. in fettem Fisch, Lebertran, Innereien und in geringen Mengen in Milch, Eiern, Butter.

Vitamin D schützt vor Krebs, Erkältungen, Diabetes

Verschiedene Studien zeigen, dass ein hoher Vitamin D-Spiegel im Blut das Risiko, an verschiedenen Krebsarten, wie z. B. Darm- oder Brustkrebs zu erkranken, um ca. 40 – 50 % verringert.

Ein niedriger Spiegel erhöht das Risiko für Erkrankungen der oberen Atemwege um ca. 40 %. Besonders deutlich war der Zusammenhang bei Patienten mit Asthma.

Vitamin D schützt die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse und steigert außerdem die Insulinempfindlichkeit. Mit Hilfe von Vitamin D kann also der Zucker viel schneller aus dem Blut in die Zellen transportiert werden. Insgesamt mindert es so das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Wie sieht eine gute Vitamin-D-Versorgung aus?

Um den Bedarf zu ermitteln, ist eine Blutuntersuchung notwendig. Dazu wird die Speicherform des Vitamin D, das 25-Hydroxy-Vit. D gemessen. Die Blutanalyse ist i.d.R. keine Kassenleistung und kostet zwischen 25,00 und 35,00 EUR und kann beim Hausarzt durchgeführt werden.

Als Normbereich geben die Labore folgende Werte an:

Normaler Vit. D-Spiegel:                    20 – 60 ng/ml

Leichter Mangel:                                   10 – 20 ng/ml

Schwerer Mangel:                                 unter 10 ng/ml

Nach moderner Sichtweise sollten Werte zwischen 30 – 60 ng/ml angestrebt werden. Sie bedeuten eine sicher ausreichende Versorgung.

Die im Sommer aufgefüllten Vit.-D-Speicher reichen ca. für 2 Monate. Danach ist der Körper auf die Zufuhr aus der Nahrung oder auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Ein Winterspaziergang reicht leider nicht aus. Personen, die auch im Sommer nur selten ihre Haut der Sonne aussetzen, sollte auch da schon Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und sollte deshalb immer zu einer (fettreichen) Mahlzeit eingenommen werden.